Chronik der Feuerwehr Rorschach

«Was vor 246 Jahren bestimmt wurde»

Landauf und landab galt die Feuerordnung von Alt-Rorschach als Muster. Die Feuerwehrmannen taten sich durch Schnelligkeit, Mut und Eifer hervor. Da war zuerst die Mannschaft von vier Spritzen. Zwei dieser Objekte wurden im «Hof» (Ober- und Unterdorf) aufgestellt, eine auf «Mariaberg» und eine «bei denen Hoffmann» (Mariabergstrasse 11).

Kübel, Feuereimer aus Leder. Wasser Nachschub für die Spritzen

Wenn ein Brand bei Nacht ausbrach, hatte der Nachtwächter die Trommler im oberen und unteren Flecken «aufzurufen», ebenso die Feuerwehrverordneten: Franz v. Bayer (1696 – 1778), Grenadierhauptmann, den Obervogt, damalsFranz Anton Gugger von Staudach(Obervogtei,heute ehemaliger Bankverein) und den AmmannJohan Georg Keebach.Die Feuerordnung verbot bei Busse, in Kesselnaufoffenem Feuer zu «bauchen» (Wäsche aufhängen), Öl, Unschlitt und Schmalz zu sieden und Holz beim Kamin zu trocknen. ManhatteFeuerschauer, die von Zeit zu Zeit zum rechten sahen und kontrollieren mussten, ob jede Haushaltung mit einem Kübel versehen sei, der ein sichtbares Zeichen zu tragen hatte.

aus der Chronik der Feuerwehr Rorschach (1859 - 2009), verfasst von Ruedi Heeb, Feuerwehr-Inspektor i.R.

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Feuerwehrverein Rorschach-Rorschacherberg - Kirchstrasse 49 - 9400 Rorschach